Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Alexander Schenk
Wilhelm Maybachstraße 31/1, Eingang D
72108 Rottenburg am Neckar
E-Mail: info@alexander-schenk.eu
– nachfolgend „Anbieter“ –
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen Alexander Schenk und seinen Kunden bzw. Teilnehmern über biomechanische Beratungen, Analysen, Sportler- und Athletenbetreuung, Seminare, Workshops, Weiterbildungen, Ausbildungsprogramme sowie digitale Inhalte und Online-Ausbildungen.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die einen Vertrag überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Individuell getroffene Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.
2. Vertragsschluss
Die Darstellung von Leistungen auf der Website stellt grundsätzlich noch kein verbindliches Vertragsangebot dar, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
Bei einer Anfrage über ein Kontakt- oder Anmeldeformular kommt der Vertrag erst durch ausdrückliche Buchungs- oder Auftragsbestätigung des Anbieters zustande.
Bei einem unmittelbar zahlungspflichtigen Online-Buchungsvorgang kommt der Vertrag nach Maßgabe des dort dargestellten Bestellablaufs zustande.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der bei Vertragsschluss geltenden Leistungsbeschreibung, der Buchungsbestätigung sowie gegebenenfalls individuell getroffenen Vereinbarungen.
3. Preise und Zahlung
Es gelten die bei Vertragsschluss angegebenen Preise.
Soweit nicht anders angegeben, verstehen sich gegenüber Verbrauchern ausgewiesene Preise als Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Rechnungen sind innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist zu bezahlen. Ist keine besondere Zahlungsfrist angegeben, ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung fällig.
Ist Zahlung vor Veranstaltungs- oder Leistungsbeginn vereinbart, kann die Teilnahme bzw. Durchführung bis zum vollständigen Zahlungseingang verweigert werden.
Vereinbarte Ratenzahlungen stellen lediglich eine Aufteilung des geschuldeten Gesamtpreises dar, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Gesetzliche Rechte bei Zahlungsverzug bleiben unberührt.
Teil A – Ausbildungen, Seminare und Weiterbildungen
4. Leistungsumfang
Inhalt und Umfang einer Ausbildung, Weiterbildung, eines Seminars oder Workshops ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
Der Anbieter darf Inhalte, Abläufe, Unterrichtsformen, Räumlichkeiten, Termine innerhalb einer Veranstaltungsreihe und eingesetzte Dozenten aus sachlichem Grund in zumutbarem Umfang ändern, soweit dadurch der Gesamtcharakter und wesentliche Inhalt der gebuchten Leistung nicht verändert werden.
Ein Anspruch auf Unterricht durch eine bestimmte Person besteht nur, wenn dies ausdrücklich Vertragsbestandteil geworden ist.
5. Keine staatliche oder berufsrechtliche Qualifikation
Soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, handelt es sich bei den Angeboten um private Fort- und Weiterbildungsangebote.
Die Teilnahme begründet insbesondere keine staatliche Anerkennung, Approbation, Heilerlaubnis oder sonstige öffentlich-rechtliche Befugnis zur Durchführung erlaubnispflichtiger Tätigkeiten.
Jeder Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich zu prüfen, welche Tätigkeiten er aufgrund seiner persönlichen Qualifikation und der für ihn geltenden gesetzlichen Bestimmungen ausüben darf.
6. Eigenverantwortliche Anwendung
Die Ausbildung vermittelt Wissen und praktische Fähigkeiten.
Der Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, die vermittelten Methoden ausschließlich innerhalb seiner fachlichen Qualifikation und seiner gesetzlichen Befugnisse anzuwenden.
Insbesondere stellt die Teilnahme an einer Ausbildung keine Erlaubnis dar, medizinische Diagnosen zu stellen oder erlaubnispflichtige Heilkunde auszuüben.
7. Urheberrecht und Nutzungsrechte
Sämtliche vom Anbieter bereitgestellten Videos, Skripte, Präsentationen, Abbildungen, Grafiken, Texte, Konzepte, Unterrichtsmaterialien und sonstigen geschützten Inhalte bleiben urheberrechtlich geschützt.
Der Teilnehmer erhält ausschließlich ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur persönlichen Nutzung im vertraglich vorgesehenen Umfang.
Ohne vorherige Zustimmung des Rechteinhabers ist insbesondere nicht gestattet:
– Zugangsdaten an Dritte weiterzugeben,
– Ausbildungsunterlagen oder Videos Dritten zugänglich zu machen,
– Inhalte weiterzuverkaufen oder entgeltlich weiterzugeben,
– geschützte Inhalte auf eigenen oder fremden Onlineplattformen zu veröffentlichen,
– Unterricht oder Onlineveranstaltungen vollständig oder in wesentlichen Teilen aufzuzeichnen oder zu verbreiten,
– geschützte Ausbildungsunterlagen außerhalb der gesetzlich zulässigen Grenzen zu vervielfältigen oder zu verbreiten.
Das während der Ausbildung erworbene persönliche Wissen darf selbstverständlich im Rahmen der eigenen beruflichen Tätigkeit und der gesetzlichen Befugnisse eingesetzt werden.
8. Persönliche Zugänge
Zugänge zu Online-Ausbildungen und geschützten Mitgliederbereichen sind personenbezogen.
Der Kunde hat seine Zugangsdaten vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen.
Bei konkreten Anhaltspunkten für eine missbräuchliche Weitergabe darf der Anbieter den Zugang vorübergehend sperren, solange der Sachverhalt geklärt wird.
Weitergehende Rechte bei nachgewiesener Vertrags- oder Urheberrechtsverletzung bleiben unberührt.
9. Ausschluss von Teilnehmern
Der Anbieter kann einen Teilnehmer bei Vorliegen eines wichtigen Grundes nach den gesetzlichen Vorschriften von einer Veranstaltung ausschließen bzw. den Vertrag kündigen.
Ein wichtiger Grund kann insbesondere bei erheblichen Störungen des Veranstaltungsablaufs, Gefährdung anderer Personen, erheblichen Urheber- oder Nutzungsrechtsverletzungen oder missbräuchlicher Weitergabe persönlicher Zugänge vorliegen.
Soweit die Pflichtverletzung beseitigt werden kann, erfolgt eine Kündigung grundsätzlich erst nach erfolgloser Abmahnung oder Fristsetzung, soweit diese gesetzlich nicht entbehrlich ist.
10. Stornierung durch Teilnehmer
Für Veranstaltungen können unterschiedliche Tarife mit unterschiedlichen vertraglichen Stornierungsmöglichkeiten angeboten werden.
Maßgeblich sind die bei Vertragsschluss ausdrücklich angegebenen Bedingungen des gewählten Tarifs.
Ein Tarif kann insbesondere ohne vertragliches Stornierungsrecht oder gegen einen höheren Preis mit einer zusätzlichen vertraglichen Stornierungsmöglichkeit angeboten werden.
Gesetzliche Widerrufs-, Kündigungs-, Rücktritts- und sonstige zwingende Rechte des Kunden bleiben hiervon unberührt.
Eine vertragliche Stornierung ist vom gesetzlichen Widerrufsrecht zu unterscheiden.
11. Absage oder Verlegung durch den Anbieter
Der Anbieter ist berechtigt, eine Veranstaltung aus wichtigem sachlichem Grund abzusagen oder zu verlegen, insbesondere bei Erkrankung oder unvorhersehbarem Ausfall eines wesentlichen Dozenten, Ausfall der Veranstaltungsräume, behördlichen Maßnahmen oder vergleichbaren Umständen.
Die Teilnehmer werden hierüber unverzüglich informiert.
Bei einer Terminverlegung wird ein Ersatztermin angeboten.
Ist die Teilnahme am Ersatztermin für den Teilnehmer unzumutbar und kann keine zumutbare Alternative angeboten werden, kann der Teilnehmer hinsichtlich der betroffenen Leistung vom Vertrag zurücktreten. Bereits für diese Leistung gezahlte Beträge werden erstattet.
Bei endgültiger Absage werden für die ausgefallene Leistung bereits geleistete Zahlungen erstattet.
Weitergehende Ansprüche richten sich nach Ziffer 24.
Teil B – Online-Ausbildung und digitale Inhalte
12. Digitale Inhalte
Soweit Vertragsbestandteil Videos, Onlinekurse, digitale Skripte, Downloads oder andere digitale Inhalte sind, erhält der Kunde ein einfaches, persönliches und grundsätzlich nicht übertragbares Nutzungsrecht im vertraglich vereinbarten Umfang.
Die Dauer des Zugangs ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
Ist eine bestimmte Zugangsdauer vereinbart, endet der Zugang mit deren Ablauf.
Technisch erforderliche Änderungen der Plattform oder Bereitstellungsform bleiben zulässig, soweit die vertragsgemäße Nutzung dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
Zwingende gesetzliche Rechte hinsichtlich digitaler Produkte bleiben unberührt.
13. Technische Voraussetzungen
Der Kunde ist grundsätzlich selbst dafür verantwortlich, über eine geeignete Internetverbindung sowie geeignete Hard- und Software zum Abruf der digitalen Inhalte zu verfügen, soweit besondere technische Voraussetzungen vor Vertragsschluss mitgeteilt wurden.
Störungen, die ausschließlich im Verantwortungsbereich des Kunden oder seines Internetproviders liegen, begründen keinen Anspruch gegen den Anbieter.
Gesetzliche Rechte bei einer vom Anbieter zu vertretenden Nichtbereitstellung oder Vertragswidrigkeit digitaler Produkte bleiben unberührt.
Teil C – Biomechanische Beratung, Analyse und Athletenbetreuung
14. Gegenstand der Leistung
Gegenstand der angebotenen Leistungen sind insbesondere biomechanische Analysen, Beratungen, Trainingsleistungen und die Vermittlung biomechanischer Zusammenhänge.
Die Leistungen stellen keine ärztliche Diagnose oder medizinische Heilbehandlung dar und ersetzen keine erforderliche ärztliche Untersuchung oder Behandlung.
Ein bestimmter gesundheitlicher, sportlicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.
Insbesondere werden keine Heilungs-, Schmerzfreiheits- oder Leistungssteigerungsgarantien abgegeben.
15. Gesundheitliche Eigenverantwortung
Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter vor körperlich belastenden Übungen über ihm bekannte Umstände zu informieren, die für eine sichere Durchführung erkennbar relevant sein können.
Bei akuten, ungeklärten oder schwerwiegenden Beschwerden sollte vor körperlich belastenden Maßnahmen eine ärztliche Abklärung erfolgen.
Bei begründeten Zweifeln an der sicheren Durchführung kann der Anbieter einzelne Übungen oder Leistungen ablehnen oder von einer vorherigen ärztlichen Abklärung abhängig machen.
16. Mitwirkung des Kunden
Eine erfolgreiche Beratung oder Betreuung setzt regelmäßig die aktive Mitwirkung des Kunden voraus.
Soweit bestimmte Trainings-, Dokumentations-, Kommunikations- oder sonstige Mitwirkungspflichten Bestandteil des konkret gebuchten Betreuungsprogramms sind, ergeben sich diese aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
Das Ausbleiben eines bestimmten Erfolgs aufgrund fehlender oder unzureichender Mitwirkung begründet für sich genommen keinen Mangel der ordnungsgemäß erbrachten Beratungsleistung.
17. Termine und Verspätungen
Vereinbarte individuelle Termine sind verbindlich.
Bei verspätetem Erscheinen des Kunden besteht kein Anspruch auf Verlängerung des Termins, wenn dadurch nachfolgende Termine oder andere betriebliche Abläufe beeinträchtigt würden.
18. Absage individueller Termine
Kann der Kunde einen vereinbarten individuellen Termin nicht wahrnehmen, soll dieser so früh wie möglich abgesagt werden.
Bei einer kurzfristigen Absage oder einem Nichterscheinen kann der Anbieter nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften Ersatz des tatsächlich entstandenen Schadens verlangen, soweit der reservierte Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.
Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
19. Ausfall eines Beratungstermins durch den Anbieter
Kann ein Termin seitens des Anbieters nicht durchgeführt werden, wird ein Ersatztermin angeboten.
Kann keine Einigung über einen Ersatztermin erzielt werden, entfällt die Zahlungspflicht für die nicht erbrachte Leistung bzw. ein bereits gezahlter Betrag wird insoweit erstattet.
Teil D – Allgemeine Bestimmungen
20. Widerrufsrecht
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit dieses gesetzlich vorgesehen und nicht gesetzlich ausgeschlossen ist.
Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
Bei Dienstleistungen kann der Verbraucher ausdrücklich verlangen, dass der Anbieter bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt.
Für bis zum Widerruf ordnungsgemäß erbrachte Dienstleistungen kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz geschuldet sein.
Bei kostenpflichtigen digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, kann das Widerrufsrecht nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen, wenn der Verbraucher ausdrücklich dem Beginn der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist zustimmt, seine Kenntnis vom dadurch eintretenden Verlust seines Widerrufsrechts bestätigt und die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
21. Höhere Gewalt
Soweit die Leistungserbringung durch ein von keiner Vertragspartei zu vertretendes, bei Vertragsschluss nicht vorhersehbares und auch durch zumutbare Maßnahmen nicht abwendbares Ereignis vorübergehend unmöglich oder erheblich erschwert wird, ruhen die betroffenen Leistungspflichten für die Dauer der Behinderung.
Die Parteien werden sich über zumutbare Ersatz- oder Nachholtermine abstimmen.
Zwingende gesetzliche Rücktritts-, Kündigungs-, Minderungs- und Erstattungsrechte bleiben unberührt.
22. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften verarbeitet.
Weitere Informationen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters.
23. Kommunikation
Soweit gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben ist, können Erklärungen in Textform, insbesondere per E-Mail, erfolgen.
24. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt
– bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
– bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
– nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung für sonstige Schäden auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte sonstige Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
Diese Haftungsregelungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
25. Verbraucherstreitbeilegung
Soweit der Anbieter gesetzlich zur entsprechenden Information verpflichtet ist:
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
26. Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.
27. Gerichtsstand
Ist der Vertragspartner Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – Gerichtsstand der Geschäftssitz des Anbieters.
Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
28. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, richtet sich die Rechtsfolge nach den gesetzlichen Vorschriften.
Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt hiervon unberührt.
Stand: September 2026